Debatten über Demokratie

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Sylvia Mortzinietz
kultur@ad-publicum.de

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Buch und Kultur PR
Neusser Str. 300
50733 Köln


Das aktuelle Weltgeschehen ist derart aggressiv aufgeladen, dass es jeden Beobachter ängstigen muss. Da werden ständig neue Kriege finanziert aus geopolitischem Kalkül, gleichzeitig die Beiträge für die UN so drastisch gekürzt, dass die Geflüchteten aus den Flüchtlingslagern flüchten müssen, um nicht zu verhungern. Und wenn sie dann an den Grenzen dieser Länder stehen, die ihre erneute Flucht verschuldet haben, werden sie wie eine lästige Plage behandelt, die beseitigt gehört. Parallel zu all dem planiert ein völlig losgelöstes Finanzsystem die sozialen Strukturen und erpresst die Politik. All das und noch viele andere Gräueltaten passieren täglich vor unseren Augen und sind dennoch so still und subtil wie die Morde in Hitchock-Filmen.
Das ist weder zu verstehen, noch kann sie von einem Einzelnen geändert werden. So sind Misstrauen, Angst, Abgrenzung oder Rückzug verstehbare, allzu menschliche Reaktionen. Nur ändern sie nicht das Geringste an den destruktiven Prozessen. Im Gegenteil, sie verfestigen sie. Mehr noch, sie zerstören in der Folge die Textur der Humanität, der Demokratie und des friedlichen Miteinanders.
Nationalstaatliche Machtpoker und Rassismus haben die Welt, seit sie existiert, immer wieder in endlose Kriege geführt, mit Abermillionen Toten. Deshalb kann die nächste Stufe der Menschengeschichte nur das Miteinander sein. Ein neues Miteinander, über das wir reden müssen und das wir neu organisieren müssen. Wir brauchen neue Regeln und Strukturen für ein respektvolles Miteinander von Millionen Einzelnen aus allen Bereichen des Lebens, inklusive der Wirtschaft und der Finanzwelt.
Das geht nicht von heute auf morgen. Und es ist ganz sicher kein Kinderspiel. Wir brauchen die Einsicht, den Willen und die Geduld, dass wir unseren Kindern eine bessere Welt hinterlassen wollen, als wir sie von unseren Ahnen geerbt haben.
Deshalb müssen wir reden!

Renan Demirkans Aufruf „Checkpoint: Demokratie“ will, dass die Menschen wieder miteinander reden – über ihre Ängste und Wünsche, über das Anderssein und das Verwandte, über die Freiheit und die Werte der Demokratie. Sie sagt, nur wenn wir von einander wissen, werden wir den anderen weder demütigen, ausbeuten noch töten.
„Checkpoint: Demokratie“ ist eine Einladung ins Offene – zu Diskussionen und Debatten in Schulen, an Unis, auf den Straßen und Plätzen.


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Sylvia Mortzinietz, kultur@ad-publicum.de