Lasst uns reden!


Corona oder die ‚Waffen’ des Finanzministers

Jede Krise zeigt die Schwachstellen einer Gesellschaft und ihre Stärken wie unter einem Vergrößerungsglas. Sie zeigt ihre Kompetenz und ihre solidarische Kraft. Überschwemmungen genauso –wie Finanzkrisen oder wie jetzt – die Pandemie durch das Corona Virus.

 

 

 

Dass und wie sehr Deutschland kompetent – besonnen und solidarisch ist – hat die koordinierte Allianz aus Politik - Medien und Gesellschaft in den letzten zwei Wochen glaubhaft bewiesen. Und hat mich – als eine aus der Risikogruppe ü60 – sogar beruhigt und auch etwas versöhnt mit der extrem beunruhigenden Gefahr durch diesen unsichtbaren Feind unserer Gesundheit und deren Folgen bis in den Intimbereich hinein.

 

 

 

Aber ein Satz des Finanzministers hängt mir an wie eine Klette - was – um Himmels Willen! meinte Olaf Scholz – als er sagte: er habe alle ‚Waffen auf den Tisch gelegt’. Und wie kam er auf dieses militante Bild – um seine politische Handlungssicherheit zu bezeugen?

 

Gemischt mit einem überraschend zuversichtlichen Gesichtsausdruck und einem ungewohnten Körpereinsatz - indem er die Arme weit in Richtung der JournalistenInnen öffnete: ‚alle unsere Waffen liegen auf den Tisch’  - 550 Milliarden Euro - um den ‚Abschwung der Wirtschaft aufzuhalten’

 

 

 

Seitdem frage ich mich: Für Wen war dieser Satz gedacht – oder gegen Wen gerichtet? Er müsste es doch wissen – ‚Waffen’ sind per Definition ‚Instrumente zur Verwundung oder Tötung eines Gegners’.

 

Also bitte - erklären Sie es mir Herr Scholz: an wen wollen Sie diese 550 Milliarden ‚Waffen’ verteilen?

 

Das Coronavirus lässt sich durch kein Geld aufhalten – durch keine Grenze und schon gar nicht durch Drohungen.

 

Also: wen soll diese Mobilmachung besänftigen – oder wem droht sie etwas an? Und wenn ja – wie sieht diese Bedrohung aus? Oder wen soll diese Waffenlieferung absichern?

 

Nein ich frage Sie nicht – ob Sie vielleicht das Virus töten wollen - Herr Finanzminister – aber ich frage sie – wen wollen sie wirklich retten mit dieser Metapher?

 

 

 

Als Jurist müssten Sie doch wissen – dass sie keine Waffen verteilen dürfen! Und ohne Waffenschein geht da ja sowieso nichts – also  –um weiter in ihrer Metapher zu bleiben: wer hat schon den nötigen Waffenschein und wer muss noch einen beantragen und wer käme dafür erst gar nicht in Frage?

 

 

 

Ich für mich sage Ihnen – ich will und brauche keinen Waffenschein und ich will auch keine Waffen – ich will – dass sie meine Steuergelder gerecht verteilen – und zwar an die – die in dieser Krise härter betroffen sind und noch sein werden  – als je in einer der vorangegangen Krisen!

 

 

 

Und das ist diesmal nicht die Wirtschaft – das sind nicht die Banken – das sind nicht die Aufsichtsräte und niemand von denen  – die auf der Liste der 500 reichsten Millionäre und Milliardäre der Republik stehen – die waren schon vor der letzten Krise gelistet  - und dieser Zirkel wird sich auch nach dieser Krise wieder vergrößern – weil sich wieder mal einige mit unseren Steuergeldern ‚gesundschrumpfen’ werden.

 

Nur damit Sie mich nicht falsch verstehen Herr Scholz:

 

Mir geht es nicht darum – reiche Menschen an den Pranger zu stellen! Ich möchte deutlich machen – dass die Reichen nach dieser Krise ganz sicher nicht ärmer sein werden – während es die Schwachen diesmal wirklich noch viel härter treffen wird:

 

 

 

die Zahl der Wohnungslosen und die Zahl der Bedürftigen vor den Tafeln wird explodieren!

 

 

 

Und ich frage mich seit Tagen – warum haben sie diese Metapher gewählt – wie kommt ein Mensch in Friedenzeiten auf diese Idee? Ich bin Künstlerin – ich muss mich das fragen – denn jeder sprachliche Ausfall ist menschlich und hat menschliche Ursachen? Was war die Ursache bei Ihnen – einem Sozialdemokraten?

 

 

 

Also frage ich erneut - warum verteilen Sie unsere Steuergelder als ‚Waffen’ zur Rettung für die Wirtschaft und holen nicht die Wirtschaft als ‚Waffe’ für die Steuereinnahmen an ihren Tisch?

 

Warum rufen sie die 500 reichsten der Republik nicht zu Solidarität mit 80 Millionen ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger auf? oder bitten diese - von sich aus einen solidarischen Beitrag an die Allgemeinheit anzubieten:

 

 

 

Warum bitten Sie nicht Frau Klatten - Herrn Albrecht jr. - Herrn Schwarz - Frau Würth  - Herrn Oetker – die Liste ließe sich noch um weitere 495 ergänzen – und da sind die millionenschweren Aktionäre - Banken - Versicherungen und die gesamte Automobilindustrie nicht mitgezählt – warum bitten Sie diese nicht um eine Spende für Deutschland? Dass sie sich bereit erklären - für die nächsten 5 Jahre 75% ihres Einkommens zu versteuern? Es bliebe ihnen noch immer genug in ihren Börsen – mehr als die Mehrheit in einem Jahr verdient.

 

Die Starken könnten diesmal tatsächlich aktiv und wirkungsvoll das allgemeine Wohl stützen - statt wie so oft auf ‚Rettungsringe’ mit unseren Steuergeldern zu spekulieren.

 

Das wäre ein nachhaltiges und wirkmächtiges solidarisches Zeichen der Wirtschaft! Es wäre ein Bekenntnis – die Gesellschaft zusammenhalten zu wollen!  Es wäre ein Eingestehen – dass wir alle Betroffene sind! Es wäre ein sinnhaftes Angebot – gemeinsam gegen das nationalstaatliche Auseinanderdriften im In – und Ausland handeln zu wollen!

 

 

 

Stattdessen werden wahrscheinlich Riesenbeträge aus den Rücklagen des letzten Jahrzehnts – die von den Anteilen der Schwachen durch Lohndumping einbehalten wurden - wieder durch die Hinterstuben der ‚Krisengespräche’ auf Auslandskonten und in Abfindungsgehältern versickern.

 

 

 

Und ich sage das – fernab aller Verschwörungstheorien! Dies ist eine belegte Erkenntnis nach den vergangenen Krisen - sowie auch während und nach der Vereinigung geschehen!

 

Heute wissen es bereits die Schulanfänger – dass Rettungs-Kredite derzeit so günstig sind– wie seit Jahrzehnten nicht.

 

 

 

Trotzdem – und das bestätigen sämtliche Ökonomen der Republik - kann derzeit Niemand die Wirtschaft ankurbeln oder Nachfrage generieren - denn die Produktionsketten sind unterbrochen. Außerdem können kasernierte Menschen nichts kaufen.

 

 

 

Aber sie brauchen Geld – um wenigstens ihre Miete und den Lieferservice bezahlen zu können!

 

Auch wenn Kinder und Jugendliche ihre rührende Hilfsangebote für Hilfsbedürftige an Bäume tackern – bleibt es leider nur eine wunderbare Geste und ist kein Trost – denn am Ende des Monats bleibt das Konto leer.

 

 

 

Wie wollen Sie mir da helfen Herr Scholz? Welche ‚Waffen’ haben Sie da für mich vorgesehen?

 

 

 

Waren sei vielleicht nur überfordert - wie wir alle und fanden nicht die richtigen Worte. Dann sollten sie diesen Satz richtigstellen!

 

 

 

Mittlerweile ist es dem größten Skeptiker dieser Virusgefahr klar geworden – dass sie länger dauern wird und anders behandelt werden muss - als alle bisherigen Bedrohungen des gesellschaftlichen Friedens!

 

 

 

Deshalb glaube ich fest – dass es dringend notwendig ist – dass sich der Arbeitsminister – der Wirtschaftsminister und der Finanzminister zusammensetzen und einen sozialen Notplan vorlegen müssen – mit einem unbürokratischen Bürgergeld für alle betroffenen Berufsgruppen – die auf Rechnung arbeiten

 

 

 

Nötig wäre eine Unterstützung von 1.500€ - um den Ruin abzuwenden und nicht in der Verschuldung zu versinken – denn die meisten dieser Betroffenen haben kaum oder gar keine Rücklagen – um Ausfälle dieser Größenordnung abzufedern.

 

 

 

Das wäre eine nachhaltige Investition unserer Steuergelder in die soziale Balance – was sich irgendwann auch wieder auf den Konsum auswirken wird und so in den Wirtschaftskreislauf gehen würde – während die Entschädigungsgelder für Einkommenseinbußen – wahrscheinlich mehrheitlich wieder in Steueroasen verschwinden.

 

 

 

Ein sozialer Notplan der Bundesrepublik wäre eine Investition in die Demokratie – die vom Zusammenhalt aller gesellschaftlichen Gruppen lebt!

 

Eine Bereitschaft zu einer höheren Besteuerung der 500 Reichsten wäre eine Vitaminspritze für das lädierte Gemeinwohlgefühl.

 

Beide Maßnahmen zusammen wären eine nachhaltige Stärkung des Gemeinsinns – und ein unübersehbares Signal an alle – dass die offene Gesellschaft offen bleiben wird!

 

 

 

Renan Demirkan am 15.3.2020

 

 

 


Und schon wieder heisst es - "nichts ist wie vorher"

offensichtlich grassiert in unserem land nicht nur die 'blindheit auf dem rechten auge' - sondern auch ein gedächtnisschwund - was die rassistischen morde betrifft!

 

ich kann es und ich will diesen satz nicht mehr hören!!

 

seit den neunzehnneunzigern heißt es immer wieder - wie von einer trauer-cd abgespult:

 

'ab heute ist nichts mehr wie davor'

 

 

 

jedes mal nach solingen - nach mölln - nach den nsu morden - nach dessau - nach kassel - nach halle - nach münchen - die liste ist so unerträglich lang - dass ich sie nicht alle aufzählen kann - und seit der nacht auf den 20.2.2020 in hanau - hauchen es nun schon wieder die berufstrauernden in alle mikrophone - dass 'nichts mehr - so ist - wie vorher'.

 

 

 

welch ein zynismus! welch ein vergessen! welch eine ignoranz!

 

ich will es von keinem politiker mehr hören!

 

 

 

lasst es - sagt lieber nichts - als ewig diesen satz zu wiederholen - den ihr offensichtlich noch vor beisetzung der ermordeten vergesst!

 

 

 

menschen sind verbrannt wie papier - weil ihren mördern die haarfarbe nicht gefiel - menschen wurden hingerichtet wie tiere - weil ihren mördern ihre herkunft nicht gefiel und nun sind wieder menschen wahllos ermordet worden - weil ihrem mörder die religion nicht passte!

 

 

 

wann nennt ihr es endlich beim namen:

 

es sind wieder massenmörder unter uns!

 

 

 

das sind und waren nie 'verirrte jugendliche' - wie kohl die rassistischen banden noch unverzeihlich verharmloste.

 

und es waren und sind auch nie 'einzeltäter' gewesen! wie es nun seit fast drei jahrzehnten unisono von allen öffentlichen ebenen abgespult wird.

 

 

 

dass dieses perfide denken vernetzt ist und real existiert - habe ich jahrelang am eigenen leib erfahren!

 

 

 

das sind menschenverachter - das sind rassisten und sie bilden ein giftiges amalgam in ihren - sehr intim vernetzten - gewaltbereiten bruderschaften!

 

das sind die ewiggestrigen - kranken männerphantasien von einer 'reinen nation' - von einer 'starken führung' - von frauenverachtung - von 'säuberungen' - von einer 'selektion mit gewalt'!

 

 

 

ich will weder deren worte wiederholen noch die namen der heillos gestörten - xenophoben massenmörder aufzählen - aber jeder von ihnen - hat die selben erklärungen veröffentlicht - mit denen sie sich in den spelunken des faschistischen darknets eine eigene wirklichkeit geschaffen haben!

 

 

 

warum wurden und werden die provider nicht zur rechenschaft gezogen - dass sie solchen gedanken nicht nur eine plattform bieten - sondern sie vervielfältigen!?

 

das - was dieses pack schreibt - hat nichts mit meinungsfreigheit zu tun.

 

das ist hetze - das ist hass - das ist verfassungswidrig - das ist kriminell!

 

 

 

nein - es ist schon seit einem halben jahrhundert nicht mehr 'so wie es davor war'!

 

 

 

und wir müssen endlich begreifen:

 

niemand wird als 'rassist' geboren - er wird dazu gemacht! nicht durch bakterien oder naturgewalten - sondern von menschen!

 

er wird von menschen vorbereitet und begleitet - durch sprache - durch gestik und handlung und wird legitimiert - es nachzutun!

 

 

 

auch hier will ich nicht die auswürfe der demütigenden - populistischen verfehlungen einiger 'führungsköpfe' wiederholen - will aber die drei parolen nennen - die auch die massenmörder benutzt haben:

 

'der islam gehört nicht zu deutschland' - posaunten noch vor kurzem cdu und csu abgeordnete in den parlamenten - 'migration ist die mutter aller probleme' - sagte sogar der deutsche innenminister bei seiner antrittsrede - 'deutschland schafft sich ab' war ein bestseller eines rechten aus der spd - der ein horrorszenario einer 'übervolkung' entworfen hat

 

 

 

schämen sie nicht - herr seehofer?

 

wie können sie sich in die erste reihe der truauernden stellen - wenn sie noch bei ihrem amtsantritt im märz 2018 von der 'migration ist die mutter aller probleme' schwadroniert haben - wohl kalkulierend - dass sie damit die rassistenn noch rechts überholen können!?

 

das kommt einem aufruf zu hetze und einer legitimation von rassismus gleich!

 

 

 

ich habe gleich daraufhin in meinem vortrag im frankfurter römer ihren rücktritt gefordert!

 

aber sie sind geblieben - und übernhemen heute die worte der kanzlerin: rassismus ist gift!?

 

 

 

die worte derselben bundeskanzlerin - die sie derart respektlos auf ihrem csu parteitag beschädigt haben - dass die gesamte rechte sie bejubelt hat - nur weil frau dr.merkel angesichts des unbeschreiblichen leids der flüchtenden sagte: wir schaffen das! was historisch gesehen - die größte geste randvoll mit menschlichkeit gewesen ist!

 

einer menschlichkeit - die sie allerdings diskrediert und abgelehnt haben!

 

sie haben lieber die sprache der pegida übernommen und die bundeskanzlerin öffentlich denunziert!

 

sie sollten sich schämen! sie selbst und viele ihrer münchner parteigenossen sind produzenten des 'hassgifts'!

 

 

 

nein - es ist schon lange 'nichts mehr so wie es war'!

 

es ist zuviel unverzeihliches passiert in der sogenannten 'migrationspolitik'!

 

 

 

was auch immer diese politik beabsichtigt hat - sie hat zu lange zeit NICHT DIE MENSCHEN gemeint!

 

 

 

es war helmut kohl - ein deutscher bundeskanzler - der es ablehnte - sich vor den särgen der familie genc zu verneigen! - weil er 'keinen beileidstourismus' betreiben wolle!sagte er - welch eine total entgleisung!

 

das war eine jener öffentlichen handlungen - die niemand vergessen wird - weder die opfer noch alle anderen trauernden!

 

aber die täter feiern den satz noch heute!

 

 

 

dass die vereinte legislative und exekutive eines demokratischen rechtsstaats 10 jahre lang geleugnet hat - dass es einen rassistischen untergrund gibt - ist durch nichts wieder gut zu machen! 

 

und ich bin noch jedesmal starr vor sprachlosigkeit - wenn ich an diese institutionelle gleichgültigkeit gegenüber den organisierten killern denke - was im ja selben atemzug auch einer verachtung der opfer gleichkommt.

 

 

 

es gibt einen roten faden von den - gerade wieder laut tönenden rechtskonservativen der sogenannten 'werteunion' - die einen - im  nahezu selben wortlaut - weichgespülten rechtskonservatismus propagiert - wie die offen rassistische 'afd' - die von einer frustrierten wählerschaft als parlemantarische arm der 'pegadis' gewählt wurde - welche wiederrum ein sammelbecken aller faschistoiden und nazistischen köpfe ist - auf nationaler wie internationaler ebene!

 

 

 

deutschland braucht keine 'werteunion' - wir haben eine verfassung!

 

und die gilt es in einem gesamtgesellschaftlichen zusammenschluß aller demokratischen kräfte lebendig zu halten - sie zu schützen und ihre artikel anzuwenden - wenn sie torpediert werden:

 

beginnen wir mit dem ersten artikel:

 

die würde des menschen ist unantastbar!

 

und wiederholen wir ihn täglich überall dort - wo er in vergessenheit zu geraten droht:

 

in behörden wie den jobcentern oder in krankenhäusern und bei mietverträgen - in moscheen - synagogen - tempeln und kirchen - bei der lohnungleichheit - bei arbeitsplätzen und kultureller teilhabe - bei chancengleichheit  und meinungsfreiheit! wiederholen wir den ersten artikel besonders dann - wenn die würde vergessen wird bei der solidarität mit den schwächeren - den armen - kranken - den alten und kindern - sowie den flüchtenden - obdachlosen und den hungernden. 

 

 

 

die würde jedes einzelnen menschen ist heilig - und das gilt es - sich immer wieder in erinnerung zu rufen!

 

damit der rassismus keine chance hat in unserem wundervollen staat und wir endlich so leben können - wie wir es lieber haben:

 

nämlich zu leben einzeln und frei leben wie ein baum - und brüderlich und schwesterlich wie ein wald und in achtung vor der besonderheit jedes einzelnen lebewesens und unserer schöpfung!

 

 

 

renan demirkan am 21.2.2020

 

 

 


Für eine offene und plurale Demokratie

Liebe Freunde und Freundinnen der Demokratie,

 

ich fühle mich fast wie gelähmt von den Thüringer Ereignissen - weil - und das sage ich völlig frei von Häme - sondern wirklich verzweifelt! - weil ich das habe kommen sehen! Wie alle - die sich vor nunmehr 3 Jahren auf dieser Homepage versammelt haben!

 

 

 

Wenn die Ultrakonservativen sich zunächst 'nur' mit faschistischer Attitude - wie Abgrenzungs- und Aündenbocktheorien - Untergansszenarien - 'Übervolkung' - mit Pegidas und anderer Dämonisierung von Kulturen - in die Talkshows gehetzt haben und dann - nachdem sie alles mal gesagt haben - was ja mal 'gesagt werden mußte' nun ihre Fratze hemmungslos und LEGITIMIERT durch ihre demokratische Wahl - in den Parlamenten für ihre Machtergreifung intrigieren und instrumentalisieren - dann ist die Demokratie nicht nur beschädigt und zutiefst gespalten - sie ist in reeller Gefahr SICH AUFZULÖSEN!

 

 

 

Thüringen hat geeigt - dass es in einer Übersprungshandlung komplett umkippen kann:

 

es ist ein völkischer Pakt aus Rassisten - Faschisten und Nazis - der die macht will und nicht die geringsten Hemmungen hat vor Manipulation und Intrige oder Scham vor Niedertracht und Obszönität!

 

 

 

Hoffentlich ist den bürgerlichen Parteien nun endlich klar geworden - dass rechts und links NICHT das selbe sind! Thüringen ist ein sichtbar gewordener Beleg für die zwei unvereinbaren Gegensätze: die rechte Gesinnung will die geschlossene Gesellschaft und die politische Macht - um die Verfassung zu ändern. Die linke will eine offene und solidarische Welt und kritisiert falsche Macht.

 

 

 

Und wer die beiden Gedankenwelten zusammenlegt - der übergibt dem völkischen Pack den Schlüssel zu unserer Verfassung und verharmlost Rassisten auf eine nicht wieder gut zu machende Weise! Und das ist keine Panikmache - Thüringen hat den skrupellosen Machtdrang sicht- und greifbar werden lassen!

 

 

 

Demokratie ist ein Lebensgefühl der Freiheit - eine solidarische Erfahrung - eine respektvolle Kultur der Kooperation und eine einmalige politische Struktur des Friedens!

 

 

 

Lasst uns reden - wie wir die geschichts- und gesichtslosen Ignoranten wieder aus unseren Parlamenten raushalten können - wie wir es schaffen - dass sie weder gewählt werden noch sonstwo ein Plenum bekommen für ihre Spaltungstricks - ihren Rassismus und ihre Demokratieverachtung.

 

 

 

Es ist unsere verfassungsmäßige Pflicht - unsere Verfassung zu schützen und gegenüber dem völkischen Gesindel zu verteidigen!

 

 

 

Wir bereiten einen Brief an die Demokratiegesellschaft vor - an die demokratische Dreifaltigkeit - wie Georg Seesslen in seinem hervorragenden ZEIT-Artikel schreibt:

 

An die Politik, die Kultur und die Wählerschaft.  Und wir wünschen uns Beiträge von euch - unter der Überschrift: Hand in Hand für eine Demokratie der Diversität!

 

 

 

 

Es ist zur DNA der aufgeklärten Menschheit geworden:

 

Alles VERBINDENDE STREBEN ist ein FRIEDENSPRINZIP: ökologisch - ökonomisch und weltumspannen.

 

Jede spaltende Gesinnung dagegen - ist das Kriegsprinzip bis in die kleinsten Einheiten von Nachbarschaft und Familie.

 

 

 

Ich wünsche mir ein Hand in Hand für die offene und plurale Demokratie!

 

 

 

Renan Demirkan im Februar 2020

 

Gründerin und Vorstand 'Checkpoint: Demokratie e.V.'

 


Offener Brief Und Aufruf zu einer  Demonstration aller Demokratinnen und Demokraten FÜR DIE DEMOKRATIE!

Ich bitte und fordere unsere Verfassungsschützer auf - die Politik - die Medien - die Onlineplattformen - die Provider und die Wirtschaft - die analoge wie die virtuelle - gebt diesen Hasspredigern und Erpressern keine Gelegenheit mehr - sich zu produzieren und auszubreiten!

 

Die Politik bitte ich inständigst - hört endlich auf mit dem parteipolitischen Gezänk - und hört noch schneller auf - die Sprache der selbsternannten 'Retter des Abendlandes' zu übernehmen!!

 

Merkt Ihr denn nicht - dass Ihr sie erst dadurch so richtig stark gemacht habt?! statt sie sofort abzublocken - habt Ihr sie erst durch Euer fahrlässiges Nachplappern zu einer Masse werden lassen!

 

Aber die Mehrheit sind wir - die Demokraten und Demokratinnen - und wir sind die Mitte! Und wir wollen unsere rechtsstaatliche und weltoffene Demokratie erhalten!

 

Wir wollen eine respektvolle Zivilgesellschaft der Verschiedenheiten bleiben - die auf den Regeln der Verfassung und der internationalen Menschenrechte aufgebaut ist!

 

Im Namen der Menschlichkeit bitte ich Euch Alle - lasst uns zusammenstehen für unsere Demokratie und sie schützen vor dem neuen militanten Rassismus und Antisemitismus! Rassisten sind nationalsozialistische Clans und haben ebenso wenig einen Platz in der Demokratie wie die transnationalen, kriminellen Clans! Beide Gruppen verachten den Rechtsstaat und den weltoffenen Geist. Beide rauben und töten - produzieren Angst und Hetze! Ein Menschenleben interessiert sie nicht und noch weniger die Gesetze des Rechtsstaates und der Demokratie!

 

Deshalb bekommen sie weder einen Platz noch eine Stimme in unserer Demokratie!

 

Denn die Demokratie ist gewebt aus den Ideen der Vernunft - dem Kategorischen Imperativ und der Goldenen Regel nach dem Grundsatz: Was du nicht willst dass man dir tu - das führe auch keinem anderen zu! Demokratie bedeutet Perspektivwechsel - Diskurs und Respekt vor dem Andersdenkenden - und das geschieht immer gewaltfrei und in Freiheit - Gleichheit und Geschwisterschaft.

 

Die Demokratie hat die Verschiedenheit zu einem Grundrecht gemacht: die WÜRDE des Menschen ist unantastbar! Was bedeutet: die Würde JEDES Menschen ist unantastbar! Und die ist geschützt durch unsere Verfassung und die internationalen Menschenrechte! Aber wer sich mit Hass und Hetze gegen dieses erste Gebot der Menschlichkeit stellt - der lehnt auch die Demokratie - die Staatsordnung und die Menschlichkeit ab!

 

 Und als Demokratinnen und Demokraten dürfen wir diesen völkischen Trommlern nicht erlauben - die Demokratie für ihre Gewaltphantasien zu missbrauchen!

 

Und Alle - die dieses xenophobe Pack unterstützen - sollten sich dessen bewusst sein - dass sie sich mitschuldig machen an deren Verbrechen - an deren Morden und deren Menschenverachtung!  Und sie sollten sich ganz klar darüber sein - dass diese Demagogen nichts verbessern werden - sondern nur noch mehr Gewalt zwischen die Menschen bringen!

 

Es gibt kein 'ein bisschen rassistisch und ein bisschen demokratisch'

 

Deshalb bitte ich Alle - die sich zu Recht über die Spaltung in der Gesellschaft empören - lasst uns zusammenkommen und Ideen für eine Demokratie der Moderne finden - die allen eine Teilhabe sichert - die uns allen ein friedliches Gemeinwohl ermöglicht - Sicherheit und Perspektiven schafft für unsere Kinder und unsere Alten. Lasst uns reden über eine neue Wirtschaftsform - die nicht nur aus marodierendem Wachstum besteht - sondern aus nachhaltigem Umweltschutz!

 

Lasst uns reden über unsere Verschiedenheiten und noch viel mehr über all das - was uns verbindet - denn auch das ist in der Mehrheit!

 

Wir alle sind Frauen und Männer - Kinder und Eltern - Verliebte und Getrennte - Arbeitende und Träumende - Trauernde und Lachende - wir alle kennen Angst und wir alle kennen die Hoffnung - weil  wir alle zu aller erst MENSCHEN sind!

 

Renan Demirkan - Schauspielerin und Autorin

Gründerin und Vorstand 'Checkpoint: Demokratie e.V.'

Am 19.6.2019

 

Einladung und Bittschrift an uns Alle, an Politik und Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft, zum Gespräch über Demokratie und Rassismus


DEMOKRATIE - analoge Pflicht - digitale Kür?

Veranstaltung am 30. Januar 2019 in der Volksbühne in Köln

Lesung & Gespräch zum Buch: „...wenn ich mir was wünschen dürfte... Impulse für eine Demokratie der Moderne“
Gäste:

Ayshe Gallé, 32, Künstlerin & Lehrerin, studierte Philosophie und Kunst in Toronto (Bachelor of Arts), ist diplomierte Eurythmie-Lehrerin an der Freien Waldorfschule Köln,  lebte und arbeitete im Kibbuz Hasorea und im Kinderheim Hogar De Vida in Costa Rica
Clelia Sarto, 45, Schauspielerin, Sängerin, Umweltaktivistin und Mutter. Sie ist Gründerin von 'the planterz ', ein Projekt, das Konzepte für nachhaltiges Leben filmisch und schreibend umsetzt.
Lucas Gerrits, 28, liest stellvertretend für den Autor Christoph Bornschein, den TLGG Gründer. Lucas Gerrits ist selbst auch Berater und Impulsgeber bei der TLGG Berlin Consulting GmbH.
Moderation:

Renan Demirkan
Beiträge der Band King Loui & Poetry Slammer Florian Cieslik von Reim in Flammen

 

Demokratie und die Netzwerke: Wie wirken sie sich auf den einzelnen Nutzer – die einzelne Nutzerin aus? Fördert diese Form der Kommunikation den Dialog – sprich: die Aufklärung – das Mitgefühl - die Solidarität – das Selbstwertgefühl und das Verständnis? Oder sind sie nur  willkommene - leicht zugehbare Inseln der Flucht - aus dem Gewühl des Alltags – aus der Frustration – des Leistungs- oder des Erfolgsdrucks? Und eine Form frei gewählter Verbannung aus der wirklichen Wirklichkeit – um sich in der virtuellen Zwischenwelt ein optimiertes Idealbild von sich selbst zu inszenieren?
Welche Auswirkungen haben solche Identitätsspiele zwischen analoger Wirklichkeit und digitaler Inszenierungen voller Unwägbarkeiten auf das Selbstbild?

Termin: Mi, 30. Januar 2019
Beginn: 19 Uhr
Karten: 9,00 €
Veranstaltungsort: Volksbühne am Rudolfplatz, Aachener Str. 5, 50674 Köln


"Eine Art Gegenentwurf zu Sarrazin"

Die hr-Sendung "Hauptsache Kultur" erklärt "... wenn ich mir was wünschen dürfte... Impulse für eine Demokratie der Moderne" zum Gegenentwurf für Thilo Sarrazins Bestseller-Thesen.

Dem Ausgrenzer werden von unseren AutorInnen lebensbejahende Entwürfe für die Weiterentwicklung der offenen Gesellschaft entgegengestellt. 

 

Dort 1 Rassist, hier 43 DemokratInnen: #wirsindmehr

 

Die Sendung finden Sie hier.

 


InTERVIEW ZUM BUCH

Renan Demirkan im WDR-Interview zum Buch "...wenn ich mir was wünschen dürfte... Impulse für eine Demokratie der Moderne" und warum sich Engagement für unsere Demokratie lohnt - hört rein:

 

Zum Interview


EINLADUNG ZUR BUCHVORSTELLUNG

Wirladen Sie herzlich ein zur Buchvorstellung von "...wenn ich mir was wünschen dürfte... Impulse für eine Demokratie der Moderne am 28.09.2018 um 10:30 Uhr im Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, 10115 Berlin.

 

Wir präsentieren das Buch gemeinsam mit dem Schüren-Verlag und vielen Autorinnen und Autoren, u.a. auf dem Podium mit Renan Demirkan, Hannah Dübgen, Tanja Dückers, Michel Friedman und Gert Heidenreich.

 

Im Anschluss an die Präsentation können Sie mit unseren Autorinnen und Autoren persönlich zu den aktuellen Entwicklungen unserer Demokratie sprechen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 


ES IST VOLLBRACHT!

Am 11. September 2018 erscheint im Schüren-Verlag das von Checkpoint: Demokratie herausgegebene Buch "...wenn ich mir was wünschen dürfte... Impulse für eine Demokratie der Moderne".

 

Das Werk ist voller Inspirationen, Ideen, Analysen und neuen Sichtweisen auf den Zustand unserer Demokratie und deren Zukunft. Eine Festschrift der Demokratie!

 

Mehr zum Buch und den 43 Autorinnen und Autoren erfahren Sie hier. Mitgewirkt haben Philipp Lahm, Guido Maria Kretschmer, Gesine Schwan, Michel Friedmann, Tanja Dückers, Götz Werner, Axel Pape, Hannah Dübgen, Gert Heidenreich, Antonia Rados, Nico Hofmann, Franziska Augstein, Mirna Funk, Sineb El Masrar, Judith Döker u.v.m.

 

Kaufen können Sie das Buch direkt im Schüren-Verlag oder in jeder gut sortierten Buchhandlung.

 

Wir danken allen Mitwirkenden für Ihren Einsatz und sind stolz, in nur etwa drei Monaten dieses wunderbare Werk realisiert zu haben!



Unsere Aktionen im Jahr 2018

Buchveröffentlichung:

...wenn ich mir was wünschen dürfte...

Impulse für eine Demokratie der Moderne

 

Wie wollen wir leben? Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind rechtsextreme Parteien in der Mitte der europäischen Gesellschaft angekommen. In Österreich attackiert die Regierungspartei FPÖ den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, im deutschen Bundestag bringt die AfD Anträge gegen Migrantinnen und Migranten ein – die Liste rechter Angriffe auf die Zivilgesellschaft ist lang. Eine Vielzahl prominenter Persönlichkeiten beschreibt wie es ihrer Meinung nach gelingen kann, die offene Demokratie zu schützen und zu vertiefen, sie auszubauen und solidarischer zu gestalten. Demokratie ist das, was wir daraus machen – fangen wir an.

 

Das Buch erscheint im Herbst 2018 im Schüren-Verlag.

 

Debatten

Ab September werden wir monatlich engagierte Künstler, Vertreter verschiedener Aktionsgruppen, Unternehmer, Vordenker auf interaktiven Veranstaltungen zu unseren Themen zusammenbringen. Immer mit einem Ziel: Die Stärkung unserer Demokratie!

Erfahren Sie hier in Kürze mehr zu den Veranstaltungsorten und den Teilnehmern.

 

Nachricht an unsere Unterstützer v. 26.04.2018

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Checkpoint: Demokratie,

 

hier kommt nun das lange verschobene Update - mit Dank für eure Geduld und vor allem für euer Mittun!

Nach einem wirklich sehr fulminanten Start im letzten Jahr mit Debatten und der Stadtaktion in Köln mussten wir uns ersteinmal wieder sammeln und neu strukturieren, um die Arbeit insgesamt besser vorbereiten zu können.

 

Wir werden nun mit der Bundeszentrale für politische Bildung unsere Debatten ab September 2018 monatlich in der gesamten Republik fortsetzen. Dabei werden wir das Podium anders gestalten als bisher: es werden nun - statt wie bisher fünf - zwei Impulsgeber oder Impulsgeberinnen das Thema auffächern und ein Moderator oder eine Moderatorin wird das Gespräch für das interessierte Plenum öffnen.

 

Die erste Debatte wird im September in Berlin sein mit dem Schwerpunkt Demokratie und Heimat.
Warum ist Heimat plötzlich so in aller Munde? In einer Zeit, in der jeder und jede mit einem Klick ins www zu einem multikulturellen Weltbürger wird, der in vielen Heimaten verwurzelt ist, jedoch für seine Existenz, sein Gestalten und seine Teilhabe ein sicheres und bezahlbares Zuhause braucht. Wozu also ein Heimatminsterium, wenn wir Wohnungen brauchen!?

 

Jedoch wollten wir nicht so lange untätig der neuen Entwicklung und Verschärfung des Rechtsrucks zusehen und werden zur Buchmesse mit dem Schürenverlag zusammen eine Anthologie publizieren - mit dem aktuellen Titel:

 

...wenn ich mir was wünschen dürfte...

Impulse für eine demokratie der Moderne

 

Es haben schon eine Menge ganz wunderbarer Denkerinnen und Denker , Aktivisten und Aktivistinnen zugesagt und wir freuen uns auf ein Feuerwerk an Ideen, wie wir die offene Demokratie schützen - verteidigen - vertiefen - erneuern - ausbauen - solidarischer und sozialer machen können!

Im nächsten Newsletter Anfang Juni - wenn das Lektorat beginnt - werden wir alle Impulsgeberinnen und Impulsgeber bekanntgeben.

Soweit ein kurzes Update über unsere Vorhaben und Arbeiten in diesem Jahr!

Wir glauben mit aller Hingabe daran, dass es einen Weltfrieden geben kann, wenn wir alle es wirklich wollen! Und daran arbeiten wir fast mit einer heiligen Freude! Aber ehrlicherweise auch oft nahe an der Verzweiflung, jedoch immer mit der Gewissheit, dass nur Aufklärung und Gespräche das Trennende überwinden können!

Also machen wir weiter und hoffen auch weiterhin auf euer aller Unterstützung und Mittun!

Wir sehen uns in einem eurer Städte!

 

Euer Checkpoint-Demokratie-Team

 

Renan - Thomas - Erkan - Birgitt - Ralf - Ayshe - Christoph

 


Rückblick auf den Aktionstag vom 11.06.2017 in Köln

Am 11. Juni 2017 fand in Köln unter dem Titel „Lasst uns reden!“ ein Bürgerdiskurs statt. Rückblick Programm >>


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